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KH[SAFE 500] - Notfall-Warnsystem
Klassiker, Fertigung von 1995 bis 2004
 
Allgemeine Beschreibung

Die Norm DIN/EN 60 849
ELA-Anlagen müssen heute vielfältige Anforderungen erfüllen. Dabei treten sicherheitsrelevante Aspekte immer mehr in den Vordergrund. Zur Warnung von Personen und für die Räumung eines Gebäudes wird oftmals ein elektroakustisches Notfall-Warnsystem nach der Norm DIN EN 60 849 vorgeschrieben. Diese Norm stellt nicht nur einen hohen Anspruch an die Funktionalität und Leistungsfähigkeit eines solchen Systems, sondern verlangt auch die ständige Verfügbarkeit der gesamten Anlage durch kontinuierliche Überwachung aller Signalwege und Komponenten.
Das Notfall-Warnsystem KH[SAFE 500] erfülllt die Forderungen dieser Norm in vollem Umfang und bietet dem Anwender höchstmögliche Sicherheit bezüglich der Systemüberwachung.
Mit dem KH[SAFE 500] sind alle Prüffunktionen permanent im Hintergrund aktiv. Ein Funktionsausfall wird innerhalb des vorgeschriebenen Zeitraums von max. 100 sec. nach Auftreten des Fehlers angezeigt.
Die Überwachung erfolgt dabei unhörbar und ohne Unterbrechung des laufenden Audioprogramms. Selbst abgeschaltete Lautsprecherlinien werden ständig überwacht!

KH[SAFE 500] mit ELA-Modulprogramm 500
Für den Aufbau eines normgerechten Notfall–Warnsystems wurden von KLEIN + HUMMEL spezielle Komponenten und Module entwickelt. Diese sind in der Produktbeschreibung auf den folgenden Seiten mit dem Zeichen "KH[SAFE 500]" gekennzeichnet.
Das Notfall-Warnsystem kann zum Aufbau einer kompletten ELA-Anlage jederzeit mit den Modulen des aktuellen KLEIN + HUMMEL Modulprogramms 500 (siehe Übersicht Seite 25) ergänzt und erweitert werden. So lassen sich in klarer und leicht beherrschbarer Technik zuverlässige und kostengünstige Notfall-Warnsysteme realisieren.

Beispiel einer ELA-Zentrale mit Überwachung nach EN/DIN 60849

Blockschaltbild

Übersicht Module und Komponeten von KH[SAFE 500]
Alamierungssprechstelle
ASS 503 Alamierungssprechstelle mit Interface für 3 Gruppen und Sammelruf, voll überwacht
Eingang, Vorverstärker, Vorrang
ESM 504 Eingangs-Vorrang-Modul für 4 Eingänge
SX 65 Vorverstärker-Einsteckprint LINE symm.
MEM 502 Melder-Eingangs-Modul für 2 Melderlinien
Signalgeneratoren, Sprachspeicher
GAM 503 Gong-Alarm-Modul bestückt für Alarmsignale (Gong optional)
SPM 5000 Sprachspeicher-Modul für 1-4 Textblöcke, max. 130 sec.
Leistungsverstärker
AK 205 N Leistungsverstärker 200 W, 100 V, 50 Ohm
AK 405 N Leistungsverstärker 400 W, 100 V, 25 Ohm
Überwachungskomponenten
KSM 500 Kontroll- und Steurermodul für Kontroll-, Steuerungs- und Meldeaufgaben
PT 26 Pilottongenerator zur Erzeugung, Einspeisung und Auswertung des Pilottons
PEM 502 Pilotton-Einspeisemodul zur Einspeisung des Pilottons in Leistungsverstärker, 2kan.
HAV-E Havarie-Überwachung für 6 Leistungsverstärker und Havarieverstärker
HA 6, HN 24, HR 3 Havarie-Überwachungsmodule
PTA 16 100 V-Linienrelaisfeld 16tlg. mit Pilottonverstärker zur Pilottonspeisung abgeschalteter Linien
DLC 64 N Digitale Linien-Impedanzüberwachung für 16 Linien, erweiterbar
DLC 8 N Digitale Linien-Impedanzüberwachung für 8 Linien, nicht erweiterbar
DMC 1 Mikrofonüberwachung, erfordert DLC 8 N oder DLC 64 N
DLR 16 N Relaisbox für 16 Linien zur Erweiterung von DLC 64 N auf max. 48 Linien
DLR 32 N Relaisbox für 32 Linien zur Erweiterung von DLC 64 N auf max. 48 Linien
Netzteil, Notstrommanager, Akku-Batterien
NM 501 Netzteil mit Einschaltverzögerung
NE 24 T Notstrommanager (Fabrikat AVB Blumberg)
Akkubatterien (Lieferung bauseits)
Weitere, nicht zu überwachende Module: Modulprogramm 500

Merkmale

Kontinuierliche, unhörbare Überwachung
 Durchgängige kontinuierliche, mikroprozessorgesteuerte Überwachung des kompletten Signalwegs und aller sicherheitsrelevanten Komponenten von der Alarmierungssprechstelle bis zum Ende der Lautsprecherlinie in Intervallen von <100 sec.
 Kontinuierliche digitale Überwachung von max. 64 Lautsprecherlinien. Automatische Systemkonfiguration bei Inbetriebnahme 
 Kontinuierliche Überwachung der Alarmierungssprechstelle einschließlich der Mikrofonkapsel
 Kontinuierliche Havarie-Überwachung der Leistungsverstärker mit automatischer Umschaltung auf Reserve-Verstärker, auch bei Mehrprogrammbetrieb
 Unhörbare Überwachung ohne Unterbrechung von Pausengong oder Programmübertragung
 Optische Fehleranzeige mit Angabe der fehlerhaften Komponente zum Festellen der Störungsursache

Gezielte Alamierung
 Bis zu 2 Alarmierungssprechstellen (Feuerwehrmikrofone) à 3 Rufgruppen (jeder Rufgruppe sind 16 Lautsprecherlinien ohne Spezialwerkzeug zuordenbar) und Sammelruf
 Bis zu 4 Melderlinien für Hausalarm-Handmelder
 Automatische Auslösung eines normgerechten Alarmtons, Gongs oder einer Sirene, bzw. Auslösung manuell zentral oder dezentral
 Nichtflüchtige Speicherung von vier verschiedenen Notfalltexten durch überwachten Sprachspeicher mit hoher Wiedergabequalität

Problemloser Batteriebetrieb
 Automatische, unterbrechungsfreie Umschaltung auf Batteriebetrieb bei Netzausfall
 Maximale Lebensdauer der Batterien und sicheres Notstrommanagement durch Notstrommanager NT 24 (Fabrikat AVB Blumberg, www.avb.de) mit umfangreichen Anzeige-, Überwachungs-, Lade- und Regelfunktionen
 Unverminderte Lautstärke bei Alarmdurchsagen durch volle Leistungsabgabe der Leistungsverstärker auch bei Batteriebetrieb

Vielseitige Nutzung
 Anschluss eines normalen Betriebs-Sprechstellensystems (z.B. Fabrikat AVB Blumberg, www.avb.de) und Nutzung der Anlage als normale ELA-Anlage für Durchsage, Pausengong und Programmübertragung
 Erweiterungsmöglichkeit zur Lautsprecher-Einzelüberwachung ohne zusätzliches Adernpaar

Wirtschaftlich und rationell
 Leichte Realisierung individueller Anlagengrößen und -konfigurationen durch kostengünstige Modultechnik
 Zeitersparnis beim Aufbau der Zentrale durch Systemverdrahtung

 
 

    

   
   
   
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